Idee des Schenkladens

Die Idee des Schenkladens ist dreierlei. Kritik an der bestehenden Wirtschaftsweise, das Aufzeigen konkreter Alternativen sowie dem konkreten Nutzen, den Menschen haben, die Dinge mitnehmen können.

Das Prinzip des Ladens ist sehr einfach. Menschen, die gute und brauchbare Dinge nicht mehr brauchen, geben diese ab. Andere oder dieselben können sie dann wieder mitnehmen.

Der Laden ist sehr beliebt, gerne geben Menschen Dinge ab. Dabei sind immer fast zuviele Dinge da – Zeichen dafür, dass in Deutschland im Überfluss produziert wird und wir in einer Wegwerfgesellschaft leben… während in anderen Teilen der Welt die Menschen hungern.

Durch das Prinzip des Schenkens zeigt der Laden, dass nicht alles über „Kaufen“ funktionieren muss. Menschen geben und helfen gerne, wenn sie sich mit der dahinterstehenden Idee identifizieren können.

Und es gibt noch viel mehr Projekte, die Alternativen suchen und damit experimentieren, z.B. der Karlshof (Verschenken von Kartoffeln), Finanzkooperativen (mehrere Menschen wirtschaften zusammen), Nachbarschaftsgärten… Die Liste von solidarischen Selbsthilfeprojekten ist lang.

Die feste Schenkladengruppe besteht momentan aus ca. 15 Leuten. Die Öffnungszeiten variieren von Monat zu Monat.